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Toleranz bei Welle und Bohrung
Wellendurchmesser und Bauteilbohrung müssen innerhalb folgender Toleranzen liegen: Kleinserie: ±0,04 mm Standardserie: ±0,08 mm

Oberflächenbearbeitung von Welle und Nabe
Für eine optimale Leistung der Trantorque M-Einheit sollte die Oberflächenbearbeitung von Welle und Nabe Werte zwischen 0,08 µm (32) und 3,2 µm (125) Ra (Mittenrauhwert) aufweisen. Labortests haben gezeigt, dass eine Ausführung mit einem Wert von 1,6 µm (63) Ra optimal ist. Wenn der Oberflächenwert nicht bekannt ist, kann eine angemessene
Oberflächenbearbeitung mit Schleifpapier mittlerer Güte erzielt werden.

Lauftoleranz
Das einzigartige Design von Trantorque M stellt gewährleistet eine äußerst genaue Konzentrizität und überlegene Balance. Alle Trantorque M-Einheiten liegen innerhalb von 0,025 mm T.I.R. (Lauf über den gesamten Messbereich).

Synthetische Montagebauteile
Trantorque M-Einheiten werden nicht für den Einsatz mit vollständig aus synthetischem Material hergestellten Bauteilen empfohlen. Die meisten dieser Materialien zeigen unter Last
einen gewissen Schlupf, der im Lauf der Zeit zu einer Lockerung der Bauteile führt. Allerdings
kann eine Trantorque M-Einheit dann verwendet werden, wenn die Bohrung des synthetischen Bauteils mit einer verstärkten Metalllaufbuchse versehen ist.

Lager
Die Montage von Lagern mit Trantorque M ist nicht empfehlenswert. Die beim Anziehen der Mutter erzeugten Dehnungskräfte könnten so stark sein, dass sich der innere Laufring des Lagers verzieht und zu einem vorzeitigen Ausfall des Lagers führt.

Temperatur
Wenn die Welle und die zugehörige Nabe aus Stahl gefertigt sind, werden Trantorque M-Einheiten im Temperaturbereich von –34°C bis +204°C nicht beeinträchtigt. Bestehen allerdings die Welle bzw. die entsprechenden Bauteile aus anderen Materialien, beispielsweise Aluminium, muss ein Konstruktionsausgleich für die Differenz zwischen den Dehnungskoeffizienten vorgesehen werden. In üblichen Werksumgebungen, in denen Temperaturunterschiede von 55°C zwischen Sommer und Winter auftreten, erfordern die meisten Anwendungen keine Kompensation, selbst dann nicht, wenn unterschiedliche Materialien verwendet werden.

Axialbewegung
Eine Eigenschaft von Trantorque M ist die Axialbewegung, sobald ein Installationsdrehmoment auf die Mutter ausgeübt wird. Diese Bewegung tritt nicht nur bei Trantorque M auf, sondern bei allen konischen Montagevorrichtungen. Diese Bewegung von handfest bis zum vollen Installationsdrehmoment wird immer in die Richtung ausgeführt, in der die Mutter festgezogen wird. Das Innenelement bleibt fest auf der Welle, wo es handfest platziert wurde. Mutter, Außenelement und Bauteil bewegen sich zusammen, während die Mutter festgezogen wird. Die von diesen Teilen zurückgelegte Strecke beträgt ca. 0.9mm.

Fϋr vollständige technische Angaben bitte hier anclicken.